Juli Zeh Unterleuten – mein Lieblingstitel des Bücherfrühlings!

Cover_Zeh_UnterleutenIn dem beschaulichen brandenburgischen Dorf „Unterleuten“, eine Autostunde von Berlin entfernt, ist ganz schön was los. Hier geht es nicht um schnöde Dorfidylle, sondern um die menschlichen Abgründe, die besonders zutage treten, wenn Menschen ihr Leben auf engem Raum miteinander verbringen. Zugegeben ein ausgetretenes Motiv, aber Juli Zeh hat ein komplexes Figuren- und Beziehungsgeflecht konstruiert, das äußerst unterhaltsam ist. Weiterlesen

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Michael Köhlmeier: Das Mädchen mit dem Fingerhut

Cover_Mädchen_Fingerhut.jpgMichael Köhlmeier wurde bekannt durch sein lebendiges Nacherzählen Griechischer Sagen. Als Romanautor hat er mit Titeln wie „Die Abenteuer des Joel Spazierer“ und „Zwei Herren am Strand“ – um nur die letzten Erscheinungen zu nennen – bewiesen, dass er ein großartiger und souveräner Erzähler ist. Der neueste Roman, der wohl aufgrund der Kürze (139 Seiten!) besser eine Erzählung zu nennen wäre, ist ein bisschen anders. Weiterlesen

Michail Ossorgin: Eine Straße in Moskau

Cover Ossorgin Eine Straße in Moskau.jpgDer Autor Michail Ossorgin wurde 1922 aus Russland verbannt und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1942 in Frankreich. Sein Buch „Eine Straße in Moskau“ erschien bereits 1928 in einem französischen Verlag für Exilliteratur. Eine Neuübersetzung von Ursula Keller ist im vergangenen Sommer von der „Anderen Bibliothek“ veröffentlicht worden. Aufgrund des großen Erfolges kam pünktlich vor Weihnachten ein Extradruck heraus, von dem ich mir gleich ein Exemplar sicherte. Weiterlesen